Erfahrungen & Bewertungen zu König & Kollegen Rechtsanwälte/Fachanwälte

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Arbeitsrecht

OPTIMALE RECHTSBERATUNG im Arbeitsrecht DURCH FACH- UND RECHTSANWÄLTE

 Wir berat­en sowohl Arbeit­ge­ber als auch Arbeit­nehmer in allen prax­is­rel­e­van­ten The­men des Arbeit­srechts ins­beson­dere bei der Kündi­gung des Arbeitsver­hält­niss­es, der Abmah­nung, Prob­le­men bei der Erteilung eines Zeug­niss­es, Auflö­sungs- und Abwick­lungsvere­in­barun­gen, einem Betrieb­süberg oder der Insol­venz des Arbeit­ge­bers.

Wir sind eine Part­nerkan­zlei im Net­zw­erk der DIRO, eine der größten nationalen wie auch inter­na­tionalen Anwalt­sko­op­er­a­tio­nen mit über 170 angeschlosse­nen Kan­zleien. Hier­durch kön­nen wir unseren Man­dan­ten bun­desweit eine qual­i­fizierte Rechtsvertre­tung anbi­eten.

Tätigkeitsfelder im Arbeitsrecht

Wir beraten sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer bei…

  • Son­derurlaub
  • Urlaub und Urlaub­santrag
  • Wiedere­ingliederung
  • Betrieblich­es Wiedere­ingliederungs­man­age­ment
  • Insol­venz des Arbeit­ge­bers
  • Insol­ven­zgeld und Insol­ven­zaus­fall­geld
  • Arbeit­szeug­nis
  • Arbeitsver­trag
  • Gehalt, Lohn, Bonus, 
  • Wei­h­nachts­geld
  • Urlaub­s­geld
  • Urlaub­sent­gelt
  • Befris­teter Arbeitsver­trag
  • steuer­freie Zula­gen
  • Ein­grup­pierung
  • Mut­ter­schutz
  • Elternzeit
  • Lohn­fortzahlung im Krankheits­fall
  • Eltern­geld
  • Mut­ter­schafts­geld
  • Befris­tung
  • Insol­ven­zaus­fall­geld
  • Arbeit­nehmerüber­las­sung
  • Kündi­gung
  • Kündi­gungss­chutz
  • betrieb­s­be­d­ingte Kündi­gung
  • ver­hal­tens­be­d­ingte Kündi­gung
  • per­so­n­enbe­d­ingte Kündi­gung
  • frist­lose, außeror­dentliche Kündi­gung
  • Lohnabrech­nung und Lohn­s­teuerbescheini­gung
  • Sozialver­sicherung
  • Arbeit­szeit­ge­setz
  • Nachtschichtzuschlag, Son­ntagszuschlag und Feiertagszuschlag
  • Betrieb­svere­in­barung
  • Tar­ifver­trag, Man­teltar­ifver­trag
  • Schwanger­schaft
  • Son­derkündi­gungss­chutz
  • Schwer­be­hin­derung
  • Abmah­nung
  • Kurzarbeit
  • Mini­job
  • ger­ingfügige Beschäf­ti­gung
  • Arbeit­slosen­geld I
  • Sper­rzeit
  • Kranken­schein
  • Lohn­fortzahlung im Krankheits­fall
  • Kranken­geld
  • Ver­set­zung
  • Arbeit­szeit
  • Arbeits­be­din­gun­gen
  • Betrieb­srat­san­hörung
  • Betrieb­sver­fas­sung
  • Betrieb­sstil­l­le­gung
  • Betrieb­s­frieden
  • Betrieb­s­fe­rien
  • Teilzeit- und Befris­tungs­ge­setz

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  • Kündi­gung
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  • betrieb­s­be­d­ingte Kündi­gung
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Rechtsgebiete

Fachanwälte für Erbrecht, Familienrecht und Verkehrsrecht

Tätigkeitschwerpunkt im Arbeitsrecht und Miet- und Wohnungseigentumsrecht

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Dennis König

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Recht­san­walt

Fachan­walt für Verkehrsrecht
info@koenig-kollegen-heidelberg.de

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Cosima Christmann

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Recht­san­wältin

Fachan­wältin für Erbrecht
Fachan­wältin für Fam­i­lien­recht

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Melanie Mussotter-Schwarz

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Recht­san­wältin

Fachan­wältin für Miet- und Woh­nung­seigen­tum­srecht

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So erreichen Sie uns

Kurfürsten-Anlage 36
Bürohaus am Park
69115 Heidelberg

Sie find­en unsere Kan­zlei zen­tral in Hei­del­berg in der West­stadt unweit des Bahn­hofs im Büro­haus am Park gegenüber des Lan­drat­samts am Römerkreisel.

Wir bieten Ihnen einen bar­ri­ere­freien Zugang und kosten­freie Park­plätze in unser­er Tief­garage. Die Ein­fahrt zur Tief­garage befind­et sich in der Römer­straße 7, schräg gegenüber der Polizei­di­rek­tion.

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Das sagen andere über Uns

Waldemar Myllek 

30.01.2020

Wer auf einen pro­fes­sionellen, ser­iösen, bewan­derten und sym­pa­this­chen Recht­san­walt set­zt, ist hier bestens aufge­hoben. Sehr fach­be­zo­gen aber real­ität­snah ver­ständlich erk­lärt. Alleine das Gespräch war schon eine Ther­a­pierende Maß­nahme, welche durch Fach­wis­sen unter­mauert wurde. Ich kann die Kan­zlei und Recht­san­walt Her­rn Den­nis König mit bestem Gewis­sen und ohne Bedenken weit­erempfehlen. 1+

Nadine Schäfer 

24.01.2020

Ich wurde von Her­rn König nach mein­er Schwanger­schaft in ein­er Angele­gen­heit gegen meinen Arbeit­ge­ber vertreten. Bin mit dem Ergeb­nis sehr zufrieden. Herr König hat mich sehr gut und kom­pe­tent berat­en und ist auch men­schlich sehr angenehm. Kann ihn nur empfehlen!

Karin Ripperger

18.12.2019

War wegen ein­er Mietan­gele­gen­heit bei Her­rn König. Sehr effizient gear­beit­et. Wurde immer sehr fre­undlich behan­delt, ob tele­fonisch oder per­sön­lich. Auch jede Frage wurde mir zufrieden­stel­lend beant­wortet.
Kann die Kan­zlei mit gutem Gewis­sen weit­er empfehlen und würde jed­erzeit auch wieder dor­thin gehen.

Maxi Bechtold  

19.09.2019

Ich war bei Her­rn König in ein­er verkehrsrechtlichen Angele­gen­heit. Ich wurde dort sehr fre­undlich emp­fan­gen und super berat­en. Ich würde jed­erzeit wieder dor­thin gehen.

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FAQ zur Corona-Krise

Arbeitsrechtliche Fragen zum Thema Corona

Allgemeine Fragen:

Darf der Arbeitgeber, weil durch den Shutdown weniger Arbeit anfällt, von sich aus einfach Urlaub anordnen?

Nein, das ist nicht zuläs­sig. Urlaub­s­gewährung erfol­gt auf Antrag des Arbeit­nehmers, den der Arbeit­ge­ber unter Berück­sich­ti­gung der betrieblichen Belange genehmi­gen muss.

Auch bere­its genehmigter Urlaub kann wegen der Coro­na Krise nicht ein­fach ein­seit­ig durch den Arbeit­ge­ber geän­dert wer­den.

Was ist, wenn der Arbeitgeber einen nach überstandener Coronaerkrankung wieder genesenen Arbeitnehmer nur weiter beschäftigen will, wenn ein negativer Test verliegt, wegen der begrenzten Testkapazität der Arbeitnehmer aber einen solchen Test nicht beibringen kann?

Wenn der Arbeit­ge­ber den Arbeit­nehmer in diesem Fall nicht beschäftigt, ist das sein Risiko. Der Arbeit­nehmer ist von dem Arzt nicht mehr krankgeschrieben und arbeitswillig und hat damit Anspruch auf seinen Lohn, auch wenn der Arbeit­ge­ber ihn nicht ein­set­zen will mit Rück­sicht auf die Kol­le­gen.

Wegen der zurückgegangenen Beschäftigungsmöglichkeit aufgrund des Shutdowns verlangt der Arbeitgeber, dass die Arbeitnehmer zu Hause bleiben und Minusstunden aufbauen.

Das ist ein­deutig nicht zuläs­sig. Wenn der Arbeit­nehmer damit nicht ein­ver­standen ist und seine Arbeit­skraft anbi­etet, hat der Arbeit­nehmer den vollen Lohn zu bezahlen.

Kann der Arbeitgeber ohne weiteres Kurzarbeit anordnen?

Das ist ohne weit­eres nicht möglich.

Damit der Arbeit­ge­ber Kurzarbeit anord­nen kann, muss diese Berech­ti­gung entwed­er im Arbeitsver­trag geregelt sein oder sich aus einem Tar­ifver­trag ergeben.

Denkbar ist auch eine Betrieb­svere­in­barung mit dem Betrieb­srat.

Liegen alle diese Voraus­set­zung nicht vor, bleibt nur eine indi­vidu­elle Vere­in­barung mit dem Arbeit­nehmer. Dieser muss aber nicht zus­tim­men, weil das Kurzarbeit­ergeld deut­lich geringer ist als das Net­toar­beit­sent­gelt.

Wie können Arbeitgeber besonderen Einsatz ihrer Mitarbeiter während der Corona Krise honorieren?

Unternehmen kön­nen in der Zeit vom 01.03.2020 – zum 31.12.2020 Ihren Mitar­beit­ern Beihilfen/Unterstützungen von bis zu 1.500,00 € steuer­frei zukom­men lassen und zwar in Form von Zuschüssen oder Sach­bezü­gen.

Diese Leis­tun­gen müssen zusät­zlich zum ohne­hin geschulde­ten Arbeit­slohn erbracht wer­den. Ein konkreter Nach­weis, dass es sich für den Aus­gle­ich beson­der­er Leis­tun­gen während der Coro­na Krise han­delt, muss nicht geführt wer­den. Bei entsprechen­den zusät­zlichen Zahlun­gen wird geset­zlich unter­stellt, dass es sich um eine Bei­hil­fe und Unter­stützung als Anerken­nung für beson­dere Leis­tun­gen während der Coro­na Krise han­delt.

Zuschüsse zum Kurzarbeit­ergeld fall­en allerd­ings nicht unter neue Regelung.

Liegen alle diese Voraus­set­zung nicht vor, bleibt nur eine indi­vidu­elle Vere­in­barung mit dem Arbeit­nehmer. Dieser muss aber nicht zus­tim­men, weil das Kurzarbeit­ergeld deut­lich geringer ist als das Net­toar­beit­sent­gelt.

Fragen zum Home Office:

Der Arbeitnehmer möchte gern im Home Office arbeiten. Ist der Arbeitgeber verpflichtet, diese Möglichkeit der Arbeitsleistung auf Dauer zur Verfügung zu stellen?

Diese Verpflich­tung des Arbeit­ge­bers beste­ht nicht, der Arbeit­sort ergibt sich aus dem Arbeitsver­trag und das ist generell der Betrieb.

Das gilt selb­st dann, wenn im Arbeitsver­trag eingeräumt wurde, dass gele­gentlich Arbeit im Home Office erfol­gen darf. Daraus ergibt sich näm­lich nicht der Anspruch, auf Dauer im Home Office einge­set­zt zu wer­den.

Muss der Betriebsrat beteiligt werden, wenn generell Home Office in der Krise angeordnet wird?

Das ist ein­deutig zu beja­hen. Bei ein­er der­ar­tig wesentlichen Änderung der Arbeits­be­din­gun­gen ist der Betrieb­srat mitbes­tim­mungs­berechtigt.

Wie sieht die Versicherung bei Home Office aus?

Da der Arbeit­nehmer bei abges­timmter Tätigkeit im Home Office nor­mal für das Unternehmen arbeit­et, ist er auch geset­zlich über die Unfal­lver­sicherung ver­sichert.

Auch hin­sichtlich der Schä­den an den einge­set­zten Arbeits­geräten (Com­put­er) des Arbeit­ge­bers gel­ten keine Beson­der­heit­en. Es gilt das Gle­iche, wie bei ein­er Tätigkeit im Betrieb.

Vor­sicht ist allerd­ings geboten, wenn der Arbeit­nehmer seinen eige­nen Com­put­er ein­set­zt, den er dann für die betrieblichen Belange genau­so wie für seine pri­vat­en Belange ein­set­zt. Kommt es dabei zu selb­st ver­schulde­ten Schä­den (beispiel­sweise durch einen Virus, der bei der pri­vat­en Nutzung auf den Rech­n­er gekom­men ist), kann eine Haf­tung des Arbeit­nehmers gegeben sein.

Fragen zum Datenschutz:

Sind Arbeitnehmer verpflichtet, dem Arbeitgeber ihre private Telefon- oder Handynummer anzugeben?

Grund­sät­zlich sind Beschäftigte auch in der aktuellen Sit­u­a­tion in der Regel nicht verpflichtet, dem Arbeit­ge­ber ihre pri­vat­en Mail- oder Tele­fon­dat­en her­auszugeben.

Wegen derzeit oft kurzfristig notwendi­ger Pla­nun­gen wird das aber emp­fohlen. Für den Fall, dass der Arbeit­nehmer sich weigert, dür­fen ihm daraus allerd­ings keine Nachteile entste­hen, es ist vielmehr Auf­gabe des Arbeit­ge­bers den Infor­ma­tions­fluss zu dem Arbeit­nehmer (z. B. per Post) zu sich­ern.

Etwas anderes gilt, wenn ein­vernehm­lich Arbeit im Home­of­fice erfol­gt. Aus dieser Vere­in­barung dürfte sich ergeben, dass dann auch die Mail- und Tele­fon­dat­en dem Unternehmen bekan­nt gegeben wer­den müssen.

Ist der Arbeitgeber berechtigt, Informationen über kranke Arbeitnehmer an die zuständigen Behörden weiterzugeben?

Die Beant­wor­tung dieser Frage hängt von der konkreten Sit­u­a­tion ab.

Von sich aus ist der Arbeit­ge­ber grund­sät­zlich nicht berechtigt. Bei Anfra­gen der zuständi­gen Ord­nungs­be­hör­den und Gesund­heit­sämter, die für die Ver­hän­gung von Quar­an­täneanord­nun­gen zuständig sind, wird davon aus­ge­gan­gen, dass der Arbeit­ge­ber sog­ar zu den Angaben verpflichtet ist.

Ist es dem Arbeitgeber erlaubt, den Arbeitnehmer zu erfolgten Coronatests zu befragen?

Die Antwort ist ein­deutig mit ja zu beant­worten. Wegen der hohen Ansteck­ungs­ge­fahr beste­ht sog­ar eine Pflicht der Beschäftigten, den Arbeit­ge­ber zu informieren, falls bei Ihnen ein vorgenommen­er Coro­nat­est pos­i­tiv war.

Ist es erlaubt, dass vor Betreten des Betriebes Fiebermessungen durch den Arbeitgeber angeordnet werden?

Die Antwort hängt vom konkreten Einzelfall ab.

Wenn ein begrün­de­ter Coro­n­aver­dacht beste­ht, geht die herrschende Mei­n­ung derzeit davon aus, dass ein entsprechen­der Fiebertest, der Indizien für eine Coro­n­ain­fek­tion bele­gen kann, zuläs­sig ist.

Eine Spe­icherung der Dat­en ist allerd­ings nicht zuläs­sig.

Grund­sät­zlich wird ger­at­en, mit den Arbeit­nehmern bzw. dem Betrieb­srat oder der Per­son­alvertre­tung dazu eine generelle Ver­fahrens­beschrei­bung festzule­gen.

Fragen zum Entgeltfortsetzung:

Was ist, wenn der Arbeitnehmer sich an dem Coronavirus angesteckt hat?

Insofern gilt grund­sät­zlich nichts Beson­deres.

Der Arbeit­nehmer ist erkrankt und hat damit Anspruch auf Ent­gelt­fortzahlung, wie bei jed­er Erkrankung.
Voraus­set­zung ist die Vor­lage ein­er ärztlichen Arbeit­sun­fähigkeits­bescheini­gung.

Muss der Arbeitgeber zahlen, wenn der Arbeitnehmer unter Quarantäne steht?

Da eine Erkrankung nicht vor­liegt, beste­ht kein Anspruch auf Ent­gelt­fortzahlung.

Der Arbeit­nehmer hat aber einen Anspruch auf Entschädi­gung nach dem Infek­tion­ss­chutzge­setz. Der Arbeit­ge­ber ist insofern zunächst zahlungsverpflichtet, erhält das Geld aber von der zuständi­gen Behörde erstat­tet.

Wer muss bezahlen, wenn der Betrieb insgesamt geschlossen wird?

Insofern ist zu unter­schei­den.

Wird der Betrieb auf­grund eigen­er Entschei­dung des Arbeit­ge­bers ohne behördliche Anord­nung geschlossen, ver­lieren die Arbeit­nehmer nicht ihren Anspruch auf Lohn­zahlung.

Anders, wenn eine behördliche Schließung des Betriebs ange­ord­net ist. Der Arbeit­ge­ber kann und darf den Arbeit­nehmer dann nicht mehr beschäfti­gen und muss auch den Lohn nicht weit­erzahlen.

In diesem Fall gibt es aber eben­falls die Entschädi­gungsleis­tun­gen nach dem Infek­tion­ss­chutzge­setz.

Was ist mit dem Lohn, wenn der Arbeitnehmer nicht arbeiten kann, weil sein Kind erkrankt ist?

Wie bei jed­er Erkrankung eines Kindes beste­ht zunächst ein Lohnanspruch für einige Tage (§ 616 BGB). Das wird dem Arbeit­nehmer aber in der Regel bei ein­er Erkrankung des Kindes auf­grund des Coro­n­avirus nicht helfen.

Let­zendlich ergeben sich dann Ansprüche nach § 45 Abs. 3 SGB V.

Der Arbeit­nehmer hat Anspruch auf Freis­tel­lung von der Arbeit, die Lohnkosten wer­den von der Krankenkasse über­nom­men. Diese Regelung gilt aber nur, wenn tat­säch­lich keine andere im Haushalt lebende Per­son das Kind beauf­sichti­gen kann.