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ARBEITSRECHT Heidelberg

Kanzlei König & Kollegen in Heidelberg

Erstberatung Sichern

durch die Rechtsanwälte Dennis König & Martin Bender (Fachanwälte für Arbeitsrecht)

Kompe­tente Bera­tung und Vertre­tung bei der Über­prü­fung der Recht­mä­ßig­keit einer Kündi­gung, von Verträgen, Zeug­nissen, Abmah­nungen oder anderen arbeits­recht­lich rele­vanten Themen.

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ⓘ Die tele­fo­ni­sche oder persön­liche anwalt­liche Erst­beratung ist kostenpflichtig.
Die maxi­male Höhe der Erst­be­ra­tungs­ge­bühr für Privat­per­sonen liegt bei 190 € zzgl. gesetzl. USt. und richtet sich nach Umfang, Schwie­rig­keit der Sach- und Rechts­lage sowie nach dem Streitwert.

ARBEITSRECHT

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durch die Rechtsanwälte Dennis König & Martin Bender (Fachanwälte für Arbeitsrecht)

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Arbeitsrecht

Optimale Rechtsberatung im Arbeitsrecht in Heidelberg durch Fachanwälte und Rechtsanwälte

Wir beraten sowohl Arbeit­geber als auch Arbeit­nehmer in allen praxis­re­le­vanten Themen des Arbeits­rechts insbe­son­dere bei der Kündi­gung des Arbeits­ver­hält­nisses, der Abmah­nung, Problemen bei der Ertei­lung eines Zeug­nisses, Auflö­sungs- und Abwick­lungs­ver­ein­ba­rungen, einem Betriebs­über­gangs oder der Insol­venz des Arbeit­ge­bers. Wir sind als Kanzlei in Heidel­berg eine Part­ner­kanzlei im Netz­werk der DIRO, eine der größten natio­nalen wie auch inter­na­tio­nalen Anwalts­ko­ope­ra­tionen mit über 170 ange­schlos­senen Kanz­leien. Hier­durch können wir unseren Mandanten bundes­weit eine quali­fi­zierte Rechts­ver­tre­tung anbieten.

Tätigkeitsfelder im Arbeitsrecht

Wir beraten sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer bei…

  • Sonder­ur­laub
  • Urlaub und Urlaubsantrag
  • Wieder­ein­glie­de­rung
  • Betrieb­li­ches Wiedereingliederungsmanagement
  • Insol­venz des Arbeitgebers
  • Insol­venz­geld und Insolvenzausfallgeld
  • Arbeits­zeugnis
  • Arbeits­ver­trag
  • Gehalt, Lohn, Bonus, 
  • Weih­nachts­geld
  • Urlaubs­geld
  • Urlaubs­ent­gelt
  • Befris­teter Arbeitsvertrag
  • steu­er­freie Zulagen
  • Eingrup­pie­rung
  • Mutter­schutz
  • Eltern­zeit
  • Lohn­fort­zah­lung im Krankheitsfall
  • Eltern­geld
  • Mutter­schafts­geld
  • Befris­tung
  • Insol­venz­aus­fall­geld
  • Arbeit­neh­mer­über­las­sung
  • Kündi­gung
  • Kündi­gungs­schutz
  • betriebs­be­dingte Kündigung
  • verhal­tens­be­dingte Kündigung
  • perso­nen­be­dingte Kündigung
  • frist­lose, außer­or­dent­liche Kündigung
  • Lohn­ab­rech­nung und Lohnsteuerbescheinigung
  • Sozi­al­ver­si­che­rung
  • Arbeits­zeit­ge­setz
  • Nacht­schicht­zu­schlag, Sonn­tags­zu­schlag und Feiertagszuschlag
  • Betriebs­ver­ein­ba­rung
  • Tarif­ver­trag, Manteltarifvertrag
  • Schwan­ger­schaft
  • Sonder­kün­di­gungs­schutz
  • Schwer­be­hin­de­rung
  • Abmah­nung
  • Kurz­ar­beit
  • Minijob
  • gering­fü­gige Beschäftigung
  • Arbeits­lo­sen­geld I
  • Sperr­zeit
  • Kran­ken­schein
  • Lohn­fort­zah­lung im Krankheitsfall
  • Kran­ken­geld
  • Verset­zung
  • Arbeits­zeit
  • Arbeits­be­din­gungen
  • Betriebs­rats­an­hö­rung
  • Betriebs­ver­fas­sung
  • Betriebs­still­le­gung
  • Betriebs­frieden
  • Betriebs­fe­rien
  • Teil­zeit- und Befristungsgesetz

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  • Kündi­gungs­schutz
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  • Teil­zeit- und Befristungsgesetz

Rechtsgebiete

Fachanwälte für Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht,

Verkehrsrecht & Miet- und Wohnungseigentumsrecht.

 

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Lernen Sie unser Team kennen

Dennis König

Dennis König

Rechts­an­walt

Fach­an­walt für Verkehrsrecht

Fach­an­walt für Arbeitsrecht

Cosima Christmann

Cosima Christmann

Rechts­an­wältin

Fach­an­wältin für Erbrecht
Fach­an­wältin für Familienrecht

Melanie Mussotter-Schwarz

Melanie Mussotter-Schwarz

Rechts­an­wältin

Fach­an­wältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

 

Martin Bender

Martin Bender

Rechts­an­walt

Fach­an­walt für Arbeitsrecht

Michael Meng

Michael Meng

Rechts­an­walt

Tätig­keits­schwer­punkt Verkehrs­recht & Versicherungsrecht

So erreichen Sie uns

Langer Anger 7
69115 Heidelberg

Sie finden unsere Kanzlei in Heidel­berg in der Bahn­stadt unweit des Bahnhofs.

Wir bieten Ihnen einen barrie­re­freien Zugang und kosten­freie Park­plätze in unserer Tiefgarage. 

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Das sagen andere über Uns

Waldemar Myllek 

30.01.2020

Wer auf einen profes­sio­nellen, seriösen, bewan­derten und sympa­thi­schen Rechts­an­walt setzt, ist hier bestens aufge­hoben. Sehr fach­be­zogen aber reali­tätsnah verständ­lich erklärt. Alleine das Gespräch war schon eine Thera­pie­rende Maßnahme, welche durch Fach­wissen unter­mauert wurde. Ich kann die Kanzlei und Rechts­an­walt Herrn Dennis König mit bestem Gewissen und ohne Bedenken weiter­emp­fehlen. 1+

Nadine Schäfer 

24.01.2020
Ich wurde von Herrn König nach meiner Schwan­ger­schaft in einer Ange­le­gen­heit gegen meinen Arbeit­geber vertreten. Bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Herr König hat mich sehr gut und kompe­tent beraten und ist auch mensch­lich sehr ange­nehm. Kann ihn nur empfehlen!

Karin Ripperger

18.12.2019

War wegen einer Miet­an­ge­le­gen­heit bei Herrn König. Sehr effi­zient gear­beitet. Wurde immer sehr freund­lich behan­delt, ob tele­fo­nisch oder persön­lich. Auch jede Frage wurde mir zufrie­den­stel­lend beant­wortet. Kann die Kanzlei mit gutem Gewissen weiter empfehlen und würde jeder­zeit auch wieder dorthin gehen.

Maxi Bechtold  

19.09.2019

Ich war bei Herrn König in einer verkehrs­recht­li­chen Ange­le­gen­heit. Ich wurde dort sehr freund­lich empfangen und super beraten. Ich würde jeder­zeit wieder dorthin gehen.

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Unsere Partner

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FAQ zur Corona-Krise

Arbeitsrechtliche Fragen zum Thema Corona-Pandemie

Allgemeine Fragen:

Darf der Arbeitgeber, weil durch den Shutdown weniger Arbeit anfällt, von sich aus einfach Urlaub anordnen?

Nein, das ist nicht zulässig. Urlaubs­ge­wäh­rung erfolgt auf Antrag des Arbeit­neh­mers, den der Arbeit­geber unter Berück­sich­ti­gung der betrieb­li­chen Belange geneh­migen muss. Auch bereits geneh­migter Urlaub kann wegen der Corona-Krise nicht einfach einseitig durch den Arbeit­geber geän­dert werden. Sollte Ihr Arbeit­geber dies durch­ge­führt haben, Kontak­tieren Sie gerne unsere Kanzlei in 69115 Heidel­berg und lassen Sie sich zum Thema Arbeits­recht beraten!

Was ist, wenn der Arbeitgeber einen nach überstandener Corona-Erkrankung wieder genesenen Arbeitnehmer nur weiter beschäftigen will, wenn ein negativer Test verliegt, wegen der begrenzten Testkapazität der Arbeitnehmer aber einen solchen Test nicht beibringen kann?

Wenn der Arbeit­geber den Arbeit­nehmer in diesem Fall nicht beschäf­tigt, ist das sein Risiko. Der Arbeit­nehmer ist von dem Arzt nicht mehr krank­ge­schrieben und arbeits­willig und hat damit Anspruch auf seinen Lohn, auch wenn der Arbeit­geber ihn nicht einsetzen will mit Rück­sicht auf die Kollegen.

Wegen der zurückgegangenen Beschäftigungsmöglichkeit aufgrund des Shutdowns verlangt der Arbeitgeber, dass die Arbeitnehmer zu Hause bleiben und Minusstunden aufbauen.

Das ist eindeutig nicht zulässig. Wenn der Arbeit­nehmer damit nicht einver­standen ist und seine Arbeits­kraft anbietet, hat der Arbeit­nehmer den vollen Lohn zu bezahlen.

Kann der Arbeitgeber ohne weiteres Kurzarbeit anordnen?

Das ist ohne weiteres nicht möglich. Damit der Arbeit­geber Kurz­ar­beit anordnen kann, muss diese Berech­ti­gung entweder im Arbeits­ver­trag gere­gelt sein oder sich aus einem Tarif­ver­trag ergeben. Denkbar ist auch eine Betriebs­ver­ein­ba­rung mit dem Betriebsrat. Liegen alle diese Voraus­set­zung nicht vor, bleibt nur eine indi­vi­du­elle Verein­ba­rung mit dem Arbeit­nehmer. Dieser muss aber nicht zustimmen, weil das Kurz­ar­bei­ter­geld deut­lich geringer ist als das Nettoarbeitsentgelt.

Wie können Arbeitgeber besonderen Einsatz ihrer Mitarbeiter während der Corona Pandemie honorieren?

Unter­nehmen können in der Zeit vom 01.03.2020 – zum 31.12.2020 Ihren Mitar­bei­tern Beihilfen/Unterstützungen von bis zu 1.500,00 € steu­er­frei zukommen lassen und zwar in Form von Zuschüssen oder Sach­be­zügen. Diese Leis­tungen müssen zusätz­lich zum ohnehin geschul­deten Arbeits­lohn erbracht werden. Ein konkreter Nach­weis, dass es sich für den Ausgleich beson­derer Leis­tungen während der Corona Krise handelt, muss nicht geführt werden. Bei entspre­chenden zusätz­li­chen Zahlungen wird gesetz­lich unter­stellt, dass es sich um eine Beihilfe und Unter­stüt­zung als Aner­ken­nung für beson­dere Leis­tungen während der Corona Krise handelt. Zuschüsse zum Kurz­ar­bei­ter­geld fallen aller­dings nicht unter neue Rege­lung. Liegen alle diese Voraus­set­zung nicht vor, bleibt nur eine indi­vi­du­elle Verein­ba­rung mit dem Arbeit­nehmer. Dieser muss aber nicht zustimmen, weil das Kurz­ar­bei­ter­geld deut­lich geringer ist als das Nettoarbeitsentgelt.

Fragen zum Home Office:

Der Arbeitnehmer möchte gern im Home Office arbeiten. Ist der Arbeitgeber verpflichtet, diese Möglichkeit der Arbeitsleistung auf Dauer zur Verfügung zu stellen?

Diese Verpflich­tung des Arbeit­ge­bers besteht nicht, der Arbeitsort ergibt sich aus dem Arbeits­ver­trag und das ist gene­rell der Betrieb. Das gilt selbst dann, wenn im Arbeits­ver­trag einge­räumt wurde, dass gele­gent­lich Arbeit im Home Office erfolgen darf. Daraus ergibt sich nämlich nicht der Anspruch, auf Dauer im Home Office einge­setzt zu werden.

Muss der Betriebsrat beteiligt werden, wenn generell Home Office in der Corona-Pandemie angeordnet wird?

Das ist eindeutig zu bejahen. Bei einer derartig wesent­li­chen Ände­rung der Arbeits­be­din­gungen ist der Betriebsrat mitbestimmungsberechtigt.

Wie sieht die Versicherung bei Home Office aus?

Da der Arbeit­nehmer bei abge­stimmter Tätig­keit im Home Office normal für das Unter­nehmen arbeitet, ist er auch gesetz­lich über die Unfall­ver­si­che­rung versi­chert. Auch hinsicht­lich der Schäden an den einge­setzten Arbeits­ge­räten (Computer) des Arbeit­ge­bers gelten keine Beson­der­heiten. Es gilt das Gleiche, wie bei einer Tätig­keit im Betrieb. Vorsicht ist aller­dings geboten, wenn der Arbeit­nehmer seinen eigenen Computer einsetzt, den er dann für die betrieb­li­chen Belange genauso wie für seine privaten Belange einsetzt. Kommt es dabei zu selbst verschul­deten Schäden (beispiels­weise durch einen Virus, der bei der privaten Nutzung auf den Rechner gekommen ist), kann eine Haftung des Arbeit­neh­mers gegeben sein.

Fragen zum Datenschutz:

Sind Arbeitnehmer verpflichtet, dem Arbeitgeber ihre private Telefon- oder Handynummer anzugeben?

Grund­sätz­lich sind Beschäf­tigte auch in der aktu­ellen Situa­tion in der Regel nicht verpflichtet, dem Arbeit­geber ihre privaten Mail- oder Tele­fon­daten heraus­zu­geben. Wegen derzeit oft kurz­fristig notwen­diger Planungen wird das aber empfohlen. Für den Fall, dass der Arbeit­nehmer sich weigert, dürfen ihm daraus aller­dings keine Nach­teile entstehen, es ist viel­mehr Aufgabe des Arbeit­ge­bers den Infor­ma­ti­ons­fluss zu dem Arbeit­nehmer (z. B. per Post) zu sichern. Etwas anderes gilt, wenn einver­nehm­lich Arbeit im Home­of­fice erfolgt. Aus dieser Verein­ba­rung dürfte sich ergeben, dass dann auch die Mail- und Tele­fon­daten dem Unter­nehmen bekannt gegeben werden müssen.

Ist der Arbeitgeber berechtigt, Informationen über kranke Arbeitnehmer an die zuständigen Behörden weiterzugeben?

Die Beant­wor­tung dieser Frage hängt von der konkreten Situa­tion ab. Von sich aus ist der Arbeit­geber grund­sätz­lich nicht berech­tigt. Bei Anfragen der zustän­digen Ordnungs­be­hörden und Gesund­heits­ämter, die für die Verhän­gung von Quaran­tä­nean­ord­nungen zuständig sind, wird davon ausge­gangen, dass der Arbeit­geber sogar zu den Angaben verpflichtet ist.

Ist es dem Arbeitgeber erlaubt, den Arbeitnehmer zu erfolgten Coronatests zu befragen?

Die Antwort ist eindeutig mit ja zu beant­worten. Wegen der hohen Anste­ckungs­ge­fahr besteht sogar eine Pflicht der Beschäf­tigten, den Arbeit­geber zu infor­mieren, falls bei Ihnen ein vorge­nom­mener Coro­na­test positiv war.

Ist es erlaubt, dass vor Betreten des Betriebes Fiebermessungen durch den Arbeitgeber angeordnet werden?

Die Antwort hängt vom konkreten Einzel­fall ab. Wenn ein begrün­deter Coro­na­ver­dacht besteht, geht die herr­schende Meinung derzeit davon aus, dass ein entspre­chender Fieber­test, der Indi­zien für eine Coro­na­in­fek­tion belegen kann, zulässig ist. Eine Spei­che­rung der Daten ist aller­dings nicht zulässig. Grund­sätz­lich wird geraten, mit den Arbeit­neh­mern bzw. dem Betriebsrat oder der Perso­nal­ver­tre­tung dazu eine gene­relle Verfah­rens­be­schrei­bung festzulegen.

Fragen zum Entgeltfortsetzung:

Was ist, wenn der Arbeitnehmer sich an dem Coronavirus angesteckt hat?

Inso­fern gilt grund­sätz­lich nichts Beson­deres. Der Arbeit­nehmer ist erkrankt und hat damit Anspruch auf Entgelt­fort­zah­lung, wie bei jeder Erkran­kung. Voraus­set­zung ist die Vorlage einer ärzt­li­chen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.

Muss der Arbeitgeber zahlen, wenn der Arbeitnehmer unter Quarantäne steht?

Da eine Erkran­kung nicht vorliegt, besteht kein Anspruch auf Entgelt­fort­zah­lung. Der Arbeit­nehmer hat aber einen Anspruch auf Entschä­di­gung nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz. Der Arbeit­geber ist inso­fern zunächst zahlungs­ver­pflichtet, erhält das Geld aber von der zustän­digen Behörde erstattet.

Wer muss bezahlen, wenn der Betrieb insgesamt geschlossen wird?

Inso­fern ist zu unter­scheiden. Wird der Betrieb aufgrund eigener Entschei­dung des Arbeit­ge­bers ohne behörd­liche Anord­nung geschlossen, verlieren die Arbeit­nehmer nicht ihren Anspruch auf Lohn­zah­lung. Anders, wenn eine behörd­liche Schlie­ßung des Betriebs ange­ordnet ist. Der Arbeit­geber kann und darf den Arbeit­nehmer dann nicht mehr beschäf­tigen und muss auch den Lohn nicht weiter­zahlen. In diesem Fall gibt es aber eben­falls die Entschä­di­gungs­leis­tungen nach dem Infektionsschutzgesetz.

Was ist mit dem Lohn, wenn der Arbeitnehmer nicht arbeiten kann, weil sein Kind erkrankt ist?

Wie bei jeder Erkran­kung eines Kindes besteht zunächst ein Lohn­an­spruch für einige Tage (§ 616 BGB). Das wird dem Arbeit­nehmer aber in der Regel bei einer Erkran­kung des Kindes aufgrund des Coro­na­virus nicht helfen. Letzend­lich ergeben sich dann Ansprüche nach § 45 Abs. 3 SGB V. Der Arbeit­nehmer hat Anspruch auf Frei­stel­lung von der Arbeit, die Lohn­kosten werden von der Kran­ken­kasse über­nommen. Diese Rege­lung gilt aber nur, wenn tatsäch­lich keine andere im Haus­halt lebende Person das Kind beauf­sich­tigen kann.
Lernen Sie unseren Fachanwalt für Arbeitsrecht aus Heidelberg kennen
Herr Martin Bender, unser Fach­an­walt für Arbeits­recht in Heidel­berg, vertritt seit mehreren Jahren erfolg­reich, in unserer Kanzlei in 69115 Heidel­berg, Mandanten und klärt sie über ihre Rechte und Pflichten als Arbeit­nehmer gegen­über dem Arbeit­geber auf. Er nimmt sich Zeit, um Ihre Situa­tion nach­voll­ziehen zu können und berät Sie kompe­tent in Rechts­fragen zum Thema Arbeits­recht. Dies spie­gelt sich auch in den Bewer­tungen wider, die durchweg gut ausfielen. Wenn Sie eine Bera­tung von einem Fach­an­walt für Arbeits­recht in Heidel­berg suchen, sind Sie bei uns defi­nitiv an der rich­tigen Adresse!
Das Dilemma als Arbeitnehmer
Viele, denen auf der Arbeit etwas Nega­tives wider­fährt, finden sich in einem scheinbar ausweg­losen Zustand wieder. Auf der einen Seite belastet einen dieses Ereignis, auf der anderen Seite möchte man sein Arbeits­ver­hältnis nicht aufs Spiel setzen. Aber seien Sie unbe­sorgt, Sie sind nicht alleine und defi­nitiv nicht hilflos. Wir Rechts­an­wälte in Heidel­berg helfen Ihnen gerne weiter. Sollten Sie sich dazu entscheiden etwas ändern zu wollen, stehen wir in einem en Gespräch gerne mit Rat und Tat zur Seite. Grund­sätz­lich müssen Sie wissen, ob Sie sich mit dem Thema Arbeits­recht ausein­an­der­setzen wollen, aber der Vorteil ist, dass wir jeden Tag mit dem Thema Arbeits­recht in Kontakt kommen und Ihr Dilemma auf einer ratio­na­leren Ebene betrachten können. Sollten Sie sich kompe­tent beraten lassen wollen zum Bereich Arbeits­recht, sind wir gerne in unserer Kanzlei in 69115 Heidel­berg für Sie da.
Die Seite des Arbeitgebers
Sie haben einen oder mehrere Arbeit­nehmer, die unpünkt­lich sind, ihre Arbeit vernach­läs­sigen oder schlichtweg nicht erscheinen? Manchmal ist es schwer zu wissen, was man als Arbeit­geber darf und was nicht. Man will keine Fehler machen, da man Angst hat, dass diese direkt bestraft werden und ein Brief vom Anwalt im Brief­kasten liegt. Gerade im Arbeits­recht kann es schnell teuer werden. Ein guter Weg ist es, sich im Vorfeld kompe­tent beraten und auch im rich­tigen Moment vertreten zu lassen. Deswegen lassen Sie sich von unserem Rechts­an­walt für Arbeits­recht in 69115 Heidel­berg beraten! So müssen Sie sich nicht fragen, ob eine Kündi­gung rech­tens ist, oder ob das Arbeits­ver­hältnis weiterhin besteht. Unser Fach­an­walt für Arbeits­recht hilft Ihnen dabei, diese Frage zu beant­worten. So sind Sie gegen­über Ihren Arbeit­neh­mern recht­lich abge­si­chert und müssen keine Angst haben. Werden Sie einer unserer zufrie­denen Mandanten. Falls Sie Fragen haben, stellen Sie diese uns. Die Bewer­tungen unserer zufrie­denen Mandanten spre­chen für sich! Lassen Sie sich von unserem Rechts­an­walt für Arbeits­recht in Heidel­berg beraten!
Ich will das Arbeitsklima nicht gefährden!
Seien Sie unbe­sorgt! Eine Bera­tung tritt keine Lawine los. Im ersten Schritt ist es natür­lich erstmal nur ein Vier-Augen-Gespräch! Treffen Sie sich mit unserem Fach­an­walt für Arbeits­recht in unserer Kanzlei in Heidel­berg zu einer kosten­losen und en Erstberatung!